Highlights für deinen Sylt-Urlaub: Was du auf der Nordseeinsel unbedingt machen solltest

Traumhafte Strände, wilde Naturgewalten und mega Essen – das und mehr bietet Sylt. In diesem Artikel gibt es viele Tipps und Highlights für einen Urlaub auf der Nordseeinsel. Wenn du eine Woche auf der Nordseeinsel verbringt, hast du genügend Zeit, alle Seiten der Insel kennenzulernen.

„Teuer, windig, Schickimicki-Insel“, sagen die einen. „Traumhafte Strände, wilde Naturgewalten und tolles Essen“, meinen die anderen. Die Wahrheit? Beide Seiten haben recht. Und das macht den ganz besonderen Charme der Insel auch aus. Du kannst in völliger Abgeschiedenheit am Weststrand entlangwandern und danach im Nobel-Ort Kampen einen Drink nehmen – in Wanderschuhen und mit Sturmfrisur. Denn auch das ist Sylt: entspannt und locker.

10 Tipps und Highlights für deine Zeit auf Sylt
1. Das Rote Kliff im Sonnenuntergang sehen

Das Rote Kliff bei Kampen ist zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Am beeindruckendsten ist es aber bei Sonnenuntergang – am besten setzt du dich in einen der Strandkörbe auf der Aussichtsplattform über dem Strand. Von dort hast du den perfekten Blick auf das Meer und das Kliff, das sich in der Abendsonne rot färbt.

Rotes Kliff

 

2. Bei Sonne am Ellenbogen entlangwandern

Ganz im Norden der Insel zweigt eine Mautstraße zum Sylter Ellenbogen ab. Für ein paar Euro kannst du mit dem Auto entlangfahren, oder du entscheidest dich für ein Fahrrad, das du überall ausleihen kannst. Zu Fuß ist es ein ganzes Stück bis zum Endpunkt der Insel.

Der Ellenbogen ist eine Art Landzunge, die oberhalb von List beginnt und sich nach Westen hin ausdehnt – eben in der Form eines Ellbogens.

Kleiner Tipp: Obwohl Sylt auch bei Wind und Wetter toll ist, würde ich für den Ausflug zum Ellenbogen einen eher windstillen und sonnigen Tag empfehlen. Denn die Gegend bietet wunderschöne Dünen, in denen man gut ein paar Stunden bei toller Aussicht und einem Nickerchen in der Wärme verbringen kann – oder auch mal vor Glück in die Luft gehen.

Nordseeinsel Sylt

 

3. Fisch und Meeresfrüchte bei Gosch in List essen

Gosch-Restaurants findet man überall auf der Insel – und jedes ist anders. Zu essen gibt’s natürlich Fisch und Meeresfrüchte, und schmecken tut es überall. Mein Lieblings-Gosch ist das Fischhaus in List – nicht der sogenannte „Ur-Gosch“ in der Alten Bootshalle, sondern ein kleineres und sehr hübsches, helles Restaurant an der Hafenstraße 16. Dort gibt es neben sehr gutem Essen auch wunderbare Weine und tollen Service.

zur Homepage des Sylter Fischhaus Gosch

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4. Durch Keitum bummeln, Galerien besuchen und Tee trinken

Keitum ist ein Dorf auf der Wattseite, das man einfach lieben muss: klein, gemütlich, hübsche Häuschen. Dazu kommen tolle Kunstgalerien und nette Einrichtungs- und Klamottenläden, die zum Bummeln einladen. Gut essen kannst du im Amici, und für den Nachmittagstee lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Teekontor Keitum. Etwas außerhalb gelegen, gibt es dort eine riesige Auswahl an Tees mit Blick auf ein paar Deichlämmer.

zur Homepage Teekontor Keitum

Keitum Sylt

Sylt

 

5. Den Nobel-Ort Kampen entdecken und einen Drink im Gogärtchen nehmen

Kampen ist the place to be für viele Sylt-Besucher. Die Schönen und Reichen haben hier ihre Ferienhäuser oder Wohnungen, im Ort gibt es einige teure Designerläden. Das alte Café Kupferkanne bildet einen interessanten Kontrast zum perfekten und stylischen Örtchen.

Ein schöner Abschluss für den Besuch in Kampen: Ab 17 Uhr öffnet das Gogärtchen, ein In-Laden mit guten Drinks und sehr gutem Essen.

Sylt

 

6. Uwe-Düne, Leuchtturm und Rotes Kliff erwandern

Kampen bietet mehr als teure Läden: Es liegt an einem wunderschönen Strandabschnitt. Wer Richtung Weststrand geht, sollte sich die Uwe-Düne und den Leuchtturm nicht entgehen lassen.

Tipp: Lauf oben am Roten Kliff entlang nach Wenningstedt. Der Weg ist sehr schön, die Gehzeit beträgt rund eine Stunde. Die tollen Busverbindungen auf der Insel bringen dich schnell wieder zurück nach Kampen.

Sylt

 

7. Auf der Terrasse der Sansibar getrüffelte Pommes essen

Die Sansibar ist der wohl bekannteste Fleck auf der schönen Nordseeinsel. Und das zu Recht. Am besten gehst du um die Mittagszeit dorthin, denn abends sind die Tische über viele Monate ausgebucht. Such dir einen Platz auf der schönen Sonnenterrasse, genieße das besondere Flair und halte ein Schwätzchen mit den anderen Gästen um dich herum – denn das gehört in der Sansibar dazu. Eine große Auswahl an sehr guten Weinen und die Mischung aus Hausmannskost, Trüffelpommes mit Parmesan und Fischgerichten machen die Sansibar zu einem besonderen Platz. Vor oder nach dem Stopp dort kannst du den Strand erkunden, in dessen Sand die Ebbe tolle Formationen zaubert.

zur Homepage der Sansibar auf Sylt

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8. Alles über Naturgewalten lernen im Erlebniszentrum

Das Erlebniszentrum Naturgewalten in Liste ist perfekt für einen richtig kalten Regentag. Dort erfährst du alles über die Wattbewohner, die restliche Tierwelt der Insel und natürlich auch über die Gezeiten. Ein weiteres Thema sind die Sturmfluten und der Klimaschutz. Wie der Name schon sagt, geht es hier ums Erleben und nicht nur ums Lesen von Informationen. Vor allem für Kinder gibt es viele spannende Dinge zu entdecken.

zur Homepage des Erlebniszentrums für Naturgewalten

 

9. Die stürmischen Weststrände erkunden

Sylt vereint zwei Welten: Im Osten die Wattseite, im Westen die stürmischen Wogen und wilden Strände. Klare Empfehlungen gibt es hier fast nicht – jeder Teil des Weststrands hat seinen besonderen Reiz. Einfach draufloslaufen und dich treiben lassen, ist hier die Devise!

Aber nimm dir vorsichtshalber immer einen Schal, eine Kapuzenjacke und eine Mütze mit – das Wetter ist auf Sylt sehr wechselhaft und kann dich schon mal überraschen.

Sylt

Sylt

 

10. Durchs Watt wandern

Allein das Gefühl, mit bloßen Füßen durch das Watt zu stapfen und den nassen, schweren Sand zwischen den Zehen zu spüren, ist die Wanderung wert. Wenn du dann einmal die Tiere entdeckt hast, die sich im Watt bewegen oder auch verstecken, wird sich das richtige Sylt-Feeling einstellen. Im Sommer werden übrigens geführte Wanderungen angeboten, bei denen du einen sehr guten Einblick ins Leben im Watt bekommst.

Infos zu Wattwanderungen gibts beim Tourismusservice von Sylt

 

Tipps: Was du in deinen Koffer packen solltest:

Damit du deine Zeit auf Sylt in vollen Zügen genießen kannst, gibt es hier noch ein paar Tipps:

Was du auf Sylt immer dabei haben solltest:

  • Regendichte Jacke mit Kapuze
  • Stirnband oder Mütze sowie einen Schal
  • Wasserdichte und bequeme Schuhe – fast immer läuft man weiter, als ursprünglich geplant
  • Hunger: Es gibt dort so viel gutes Essen, dass es schade wäre, nicht möglichst viel auszuprobieren
  • Kamera: An jeder Ecke gibt’s ein neues Motiv – sei es die Möwe am Strand, der Leuchtturm in den Dünen oder der Blick vom Café auf das Meer
Was du nicht einpacken brauchst:
  • Regenschirm – es ist meist einfach zu windig
  • Schuhe mit hohen Absätzen – das Inselleben ist entspannt, keiner achtet auf die Schuhe
  • Bus-Fahrplan – denn die Busse fahren regelmäßig auf und ab, das klappt auch gut ohne konkreten Plan. Lass dich einfach treiben und genieß die Zeit!

2 Kommentare

    • Hallo Trixi, auf Sylt sind Ferienwohnungen am meisten verbreitet. Da kann man sich auch mal aufhalten, wenn es regnet oder stürmt. Es gibt viele Anbieter zur Auswahl, die Wohnungen sind oft ganz nah am Meer. Natürlich kannst du auch ein Hotelzimmer buchen, das geht über die üblichen Seiten, aber eine Wohnung finde ich für Sylt aber gemütlicher. Schön ist auf jeden Fall Wenningstedt, wenn du es etwas ruhiger magst.
      Oder hast du schon einen konkreten Flecken im Kopf? Viele Grüße, Tina

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